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Vorschläge zu "Computer im Biologieunterricht"
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1. Computerunterstützte Naturbeobachtung (CuNB)
Diese Art des Computereinsatzes hat eine lange Tradition (aquadata, terradata u.a.) und schließt an klassische Messwerterfassungen an.
Eine neue Qualität wurde mit dem Projekt "Naturdetektive" erreicht, das inzwischen beim BfN angesiedelt ist. (Seit 3/04 völlig neu gestaltet) Die Daten, die Schulklassen oder Individuen eingeben ("Das erste blühende Maiglöckchen bei uns"), werden in hochauflösende Deutschlandkarten eingetragen und können so miteinander verglichen werden. Zusätzlich können die TeilnehmerInnen eigne Bilder und Texte dazu auf "Reporterseiten" hochladen.
Damit und mit den vielen weiteren Impulsen des Projektes werden herausragende "Anregungen zu lernen" gegeben.
Ein Zusatzaspekt der Naturdetektive kam mit dem Projekt "Storchenzug" hinzu:
Hier können während der Zugzeit im Winter - wenn sonstige Naturbeobachtungen nur reduziert möglich sind - bis zu 6 Störche und einige Kraniche "online" mithilfe der Satellitentelemetrie "begleitet" werden. Über "Prinzesschen", die bereits mehrere Jahre erfolgreich mit Sender bis nach Kapstadt und zurück flog, wurde im Fernsehen und der Presse im Frühjahr 2002 ausführlich berichtet.
Beide Teile der Naturdetektive bieten reichlich pädagogische Anregungen, die in den Fortbildungen vorgestellt, getestet und diskutiert werden.
Die Fortbildungen wurden bereits mehrfach für die Bezirksregierung Köln und in schulinternen Veranstaltungen erprobt.
Hier die Themen und Materialien, zu denen Fortbildungen angeboten werden.
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Satelliten-Telemetrie:
Verfolgen Sie life Weißstörche auf ihrem Zug
(vgl. Unterricht Biologie Nr.267 (9/01)
aktualisierte Unterrichtseinheit Durst, Diesel
(ab11/2003) bei Lehrer-Online
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Arbeitsmaterialien
BR Köln, IfL Mülheim 11/12 02
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zu BiologyLabs - die Simulationen der CalState University Los Angeles
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Wie in den Begleittexten zu den entsprechenden Unterrichtsvorschlägen bei Lehrer-Online beschrieben, sind die BiologyLabs in ihrer pädagogischen Art einzigartig und haben leider kein deutsches Pendant (Stand April 2004).
Die Grundidee ist die Darbietung einer reinen Simulation von Experimenten oder Langzeitbeobachtungen, bei denen der Nutzer vielfältige Faktoren beeinflussen und auf ihre Wirkung testen kann. Es wird kein "richtiges" Ergebnis, also keine Lösung angeboten - ebensowenig wie in einem echten Labor!
Damit können die NutzerInnen zu echten ForscherInnen werden.
Dieser konsequente Ansatz ist für viele LehrerInnen ebenso wie für SchülerInnen gewöhnungsbedürftig und bedarf einer Einführung. Die bei Lehrer-Online und AzuL veröffentlichten Unterrichtsvorschläge sollen den Zugang erleichtern, aber es hat sich gezeigt, dass eine individuelle, betreute Einarbeitung viele Vorteile bietet.
Einige der Themen wurden mehrfach erfolgreich in Fortbildungen für das ifL Mühlheim, die Bezirksregierung Köln und einzelne Fachgruppen von Schulen durchgeführt.
Die beiden Genetik-Projekte FlyLab und PedigreeLab können für Facharbeiten oder einsatzfreudige Leistungskurse in echte Internetrecherchen in wissenschaftlichen Datenbanken (NCBI, OMIM, FlyBase u.a.) münden.
Auch dazu sollen die Fortbildungen eine Einführung für LehrerInnen bieten.
Hier die Themen und Materialien, zu denen Fortbildungen angeboten werden.
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FlyLab
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Virtuelles Fliegenkreuzen!
Unterrichtseinheit Durst bei Lehrer-Online
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PedigreeLab
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Wo liegt das Gen?
Unterrichtseinheit Durst bei Lehrer-Online
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NCBI - Recherche
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Recherche in wissenschaftlichen Datenbanken:
Genkarten und Molekulardaten sowie
fachübergreifende Überraschungen
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EnzymeLab
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Einführung und Unterrichtsvorschlag
zur Enzymkinetik u.a.
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PopGenLab
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Birkenspanner-Beispiel:
Hardy-Weinberg; Gendrift u.a.
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zur Internetarbeit: WebQuests, WIPs und "Wegweiser"
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WebQuests wurden von Dodge und Molebash "erfunden", um Internetrecherchen zielgerechter und strukturierter zu gestalten sowie den LehrerInnen/SchülerInnen eine Lernerfolgskontrolle zu ermöglichen. Die ursprüngliche Idee war auch hier, offenes Lernen zu fördern.
Die Analyse einiger Dutzend WebQuests ergab jedoch die ernüchternde Bilanz, dass die Lehrer-AutorInnen recht stark zu enger Führung bis hin zu Stichwortfragen bzw. reinem Ablesen von Textaussagen neigten. Daher versuchen die beiden Autoren seit einigen Jahren über WIPs (Web Inquiry Projects) Schulungen in die von ihnen bevorzugte Richtung zu bieten.
Im Projekt "Bt-Mais" wählten zwei Studenten der Fachdidaktik Biologie, Uni Bonn, einen eigenen Weg durch das Dickicht des WWW, die "Wegweiser". Da mir diese Methode vielversprechend und unterschätzt erscheint, möchte ich sie mit den anderen strukturierenden Methoden der Internetrecherche vorstellen, erproben und diskutieren lassen.
Hier die Themen und Materialien, zu denen Fortbildungen angeboten werden:
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Pränatale Diagnostik
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WebQuest mit Diskussion/Rollenspiel,
Entscheidungsfindung und Präsentation
Unterrichtseinheit Hammes, Kaplan
bei Lehrer-Online
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Therapeutisches Klonen
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WebQuest mit Diskussion und Präsentation
Unterrichtseinheit Loschitz, Wilms
bei Lehrer-Online
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Loschitz, Wilms
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Recherche-Dokumentation
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Vorschlag zum Vorgehen bei Internetrecherchen
Ziel: Reproduzierbare Suchen und Qualitätssicherung
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zum Konstruktivismus
- neurobiologische Grundlagen und Relevanz für den Unterricht
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Warum "Anregen zu lernen"?
Der Konstruktivismus ist ein heiß umstrittenes philosophisches Gebiet.
Für den Unterricht kam einer der wesentlichen Impulse von Gerhard Roth mit seinem Buch "Das Gehirn und seine Wirklichkeit". Auch wenn man nicht über die Erkenntnismöglichkeit absoluter Wirklichkeiten streitet, kommt man nicht an der (biologischen) Erkenntnis vorbei, dass jedes Gehirn nur bedeutungslose Serien von Stromimpulsen (Aktionspotentiale) bekommt und das, was wir als "Bedeutung" und "Erkenntnis" erleben, selbst konstruieren muss.
Daraus ergeben sich erhebliche Konsequenzen für das Unterrichtsgeschehen, die in tausenden von didaktischen und pädagogischen Beiträgen breit diskutiert wurden. Es schälten sich einige zentrale Forderungen an die Unterrichtsgestaltung (z.B. "Lehrer als Moderator - weg vom Wissensvermittler", "Gestaltung von Lernumgebungen" u.v.m.) heraus, die in einer oder mehreren seminarähnlichen Sitzungen diskutiert werden sollen.
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| Beispiele: Tagungsbeiträge, Fortbildungsprogramme |
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Tagung "NTW Unterricht auf dem Weg in die Zukunft"
Institut für Didaktik der Naturwissenschaftgen, Uni Braunschweig (IDM 13./14.6.03)
Materialien
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Tagung "Entwicklung von Wissen und Kompetenzen"
Sektion Biologiedidaktik des vdbiol, Berlin (14.9.-19.9.03)
Poster
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Workshop "Computer im Biologieunterricht"
Helmholtz-Gymnasium Bonn (HHG 29.1.04)
Programm
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Studienkonferenz "Wie lernt der Mensch?"
Thomas-Morus-Akademie Bensberg (TMA 9.4.05)
Literaturliste
Powerpoint-Präsentation (Link zur TMA)
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